In allen Perioden der altägyptischen Geschichte wurden die Verstorbenen mit Grabbeigaben bestattet dazu gehörten Lebensmittel, Gefäße, Geräte, Waffen und Schmuck sowie Statuen des Grabherrn und Uschebtis (Antworter), die die Arbeiten im Jenseits verrichten sollten. Die Mumifizierung, war seit der 3. Dynastie (2705-2640
v. Chr.) gebräuchlich. Die Eingeweide wurden in eigenen, vier Gefäßen (Kanopen) aufbewahrt. Die in den frühen Dynastien vorherrschenden Kastensärge wurden später von den menschengestaltigen Särgen verdrängt bis man in griechisch-römischer Zeit wieder vermehrt die Kastenform verwendete. In römischer Zeit dienten zur Identifizierung der Mumien aufgelegte Tafeln (Mumienporträts) mit den individuellen Zügen des Verstorbenen.