Society for the Promotion of the Egyptian Museum Berlin

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Reports Chronological (text sometimes only in German)

Feb. 2012: Sudan: Königsstadt Naga - Bilanz einer Ausstellung

Seit Ende Januar sind die Hauptstücke der Sonderausstellung 'Königsstadt Naga' im National Museum Khartum zu sehen, und alle anderen Leihgaben warten im Grabungshaus in Naga auf das neue Naga Museum.

Von April 2011 bis Januar 2012 fand die Sonderausstellung in München und Berlin beim Publikum und in der Fachwelt sehr große Beachtung. Sie hat einen wichtigen Beitrag geleistet, die traditionelle Definition des Altertums um die historische und regionale Komponente des antiken Sudan zu erweitern. Die Begegnung mit den Originalwerken einer kaum bekannten Kultur, die die Brücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeers schlägt, hat großes Erstaunen ausgelöst. In über einhundert Führungen hat das Naga-Team authentisch von der Grabung und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen berichtet. Zusammen mit ihrer Begleitpublikation bildet die Ausstellung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollen Integrierung der Sudan-Archäologie in den Kanon der Geisteswissenschaften und der Kulturgeschichte der Antike.

Auch die Begleitpublikation trug dazu bei, den antiken Sudan in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit als eine feste Größe der Kunst des Altertums zu verankern

Bei der Finissage am 15. Januar 2012 in Berlin betonte der Botschafter der Republik Sudan, S. E. Dr. Baha'Eddin Hanafi, die Bedeutung der Ausstellung und der Archäologie für die historische und kulturelle Identität seines Landes und für die Wahrnehmung des Sudan als eine der ältesten Kulturen der Menschheit. Er drückte die Hoffnung aus, dass es bald gelingen möge, das Naga Museum von David Chipperfield zu errichten und damit einen Fokus der Geschichte seines Landes zu schaffen.

Das Naga-Team dankt unseren Kollegen der National Corporation for Antiquities and Museum in Khartoum für die großzügigen Leihgaben und dem Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin, der einen wesentlichen Teil der Kosten des Ausstellungsprojekts übernommen hat.

Karla Kroeper, Dietrich Wildung

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